Beim Aktionstag erhalten die teilnehmenden Fünftklässlerinnen und Fünftklässler wertvolle Tipps: Polizeireferentinnen und -referenten zeigen, wie sich Gefahren an Haltestellen und Bahnsteigen vorausschauend vermeiden lassen. Das richtige Verhalten während der Fahrt erklären Busfahrerinnen und Busfahrer. Besonders eindrücklich wird es im Praxisteil: Bei einer simulierten Vollbremsung erleben die Schülerinnen und Schüler, wie entscheidend ein fester Halt selbst bei geringem Tempo ist. Die Stadtwerke Tübingen (swt)/TüBus unterstützen die Aktion mit einem Linienbus und einem erfahrenen Fahrer.
In diesem Jahr nimmt wieder ein Großteil der weiterführenden Schulen in Tübingen an der Aktion teil. Das Projekt entstand 2003 auf Anregung der Initiative Schülerbeförderung der weiterführenden Schulen in Tübingen und des Gesamtelternbeirats Tübingen. Partner der Aktion sind die Bundespolizei, das Polizeipräsidium Reutlingen, die Stadtwerke Tübingen mit ihrer ÖPNV-Sparte TüBus, die geschäftsführenden Schulleiter der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Tübingen sowie der Zweckverband ÖPNV im Ammertal (Ammertalbahn).
Mit einem Bus und einem routinierten Fahrer am Steuer ermöglicht das Busunternehmen Süsser Reisen das praktische Training am Schulzentrum Ammerbuch-Entringen.
Hintergrundinformationen Aktion „Sicher zur Schule mit Bus und Bahn“
Ablauf der theoretischen und praktischen Schulung
Theorie:
Mitarbeitende der Polizei zeigen als Grundlage für den theoretischen Teil des Sicherheitstrainings einen Videofilm, der den Schülerinnen und Schülern die Situation an den Haltestellen von Bus und Bahn mit den unterschiedlichen Gefahrenpunkten aufzeigen soll. Der Film zeigt bei-spielsweise, wie Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule die Schienen außerhalb von Übergängen überqueren oder auf den Schienen zur Haltestelle gehen und sich dadurch in Lebensgefahr begeben. Andere sitzen an der Bahnsteigkante und lassen die Beine baumeln, um erst kurz vor Einfahren des Zuges noch schnell aufzustehen usw. Dieses Fehlverhalten und die daraus resultierenden Gefahren werden aufgezeigt und anschließend gemeinsam nochmals er-arbeitet und analysiert.
Praxisteil am Fahrzeug – Vertreterinnen und Vertreter der Polizei Baden-Württemberg zeigen und erklären am und im Bus:
- Verhalten an der Haltestelle (beim Einfahren in die Haltestelle wird ein Dummy vom Bus erfasst)
- Gefahrenbremsung eines Fahrzeuges
- Richtiges Ein-/Aussteigen
- Toter Winkel am Omnibus
- Sitzplatz suchen bzw. festhalten beim Stehen (Bei einer Gefahrenbremsung wird mit ei-nem Dummy „Max“ gezeigt was passieren kann)
- Art und Bedienung der Noteinrichtungen
Mehr Informationen zur Aktion “Sicher zur Schule mit Bus und Bahn” finden sich auf der Website der Ammertalbahn.

